Handball in Münchberg

Damen: HSV Bergtheim II – TVM 36:14 (9.4.16)

Gepostet am 10. April 2016 in Damen I, Spielberichte.

Jetzt nur noch 3 Auftritte, dann ist die Leidenssaison aus Münchberger Sicht endlich Geschichte. Obwohl man sich im TVM-Lager von Beginn an klar war, dass diese Spielzeit, mit beginnendem Umbruch, alles andere als zu einer Erfolgsgeschichte reifen würde, stellten sich die Grün-Schwarzen den Landesligaanforderungen.

Schnell wurde klar, dass das in der aktuellen Zusammensetzung wohl eine ganze Nummer zu groß werden wird. Zudem konnte man nur ganz selten in kompletter Besatzung antreten, was das Ganze noch schwieriger gestaltete. Für die Reise nach Unterfranken standen auch diesmal nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung. Dadurch ergaben sich erneut fast keine Wechselmöglichkeiten, wogegen die Gastgeber ihre Bank komplett bestückt hatten. Das wird immer und wurde auch diesmal im Verlauf des Spiels zum konditionellen Vorteil des Gegners.

Als wäre dies nicht schon Strafe genug, gesellte sich wieder einmal das so ungeliebte Harz als Spielverderber hinzu! Komischerweise hatten zu Beginn auch die Gastgeber damit Probleme. Die zahlreichen Passfehler und weggeworfenen Bälle waren in der Anfangsphase ständiger Begleiter auf beiden Seiten. So wurden die ersten Minuten eher zu einem Abtasten auf niederem Niveau.

Danach fand die Bergtheimer Bayernligareserve zu ihrem Spiel und schob im Nu 5 Tore dazwischen. Münchberg gelangen oft einfache Sachen nicht, was sich aber wie ein roter Faden durch die Saison zieht. So schaute man auch diesmal mehr oder weniger tatenlos dem gegnerischen Treiben zu.

Zur Pause war die Vorentscheidung wieder einmal längst gefallen. Konnten die TVM-Damen sich zumindest anfangs noch auf ein einigermaßen ordentliches Abwehrverhalten verlassen, so geriet auch dies im zweiten Abschnitt mehr oder weniger gewaltig durcheinander.

Im Angriff zeigte sich einmal mehr, dass eine Denise Hüttel einfach zu wenig ist. Der jungen TVM-Truppe fehlen Torjägerqualitäten. Diese entstehen aber nicht, wie oft falsch verstanden, aus immer und immer wiederkehrenden unvorbereiteten Würfen, sondern durch Lauf- und Passspiel. Erst dann wird der Rückraum so freigesperrt, was zwangsläufig zu Treffern führt.

Daran gilt es künftig arbeiten, denn sonst könnte es auch in der Bezirksoberliga Oberfranken schnell schwer werden, leicht wird es für die sehr junge TVM-Truppe sowieso nicht.

Und genau dies wurde es auch in der Schlußphase bei einem immer stärker werdenden HSV Bergheit II nicht, der sich in einem Spielrausch steigerte. Jeder Münchberger Fehlpass oder Fehlwurf wurde sofort mit einem Kontertor bestraft. Nachdem diese Fehler in einer unverständlich hohen Anzahl auftraten, fing sich der Gast demzufolge noch eine deutliche Niederlage ein. Diese hatte einmal mehr Symbolcharakter für den Münchberger Damenhandball in der jetzt zu Ende gehenden Saison.

Fazit aus TVM-Sicht: Jetzt heißt es, nur noch die 3 restlichen Spiele mit Anstand zu Ende zu bringen. Danach nach vorne schauen. So lässt sich sicher auch diese Klatsche leichter verdauen.

 

TV Münchberg:
Thiemt (Tor);
Erhard, Zeitler (2), Hüttel (8), Sammet (1), Franke (1), Haubner (2), Pöhlmann, Krauß.

Schiedsrichter: Drummer/ Herpolsheimer (Erlangen) leiteten hervorragend

Zuschauer: 50

Zeitstrafen: Bergtheim 3, Münchberg keine

Spielfilm: 1:1, 7:2, 12:3, 15:5; 19:9, 26:11, 32:13, 36:14

 


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